Die Möglichkeiten der modernen Medizin können das Risiko ein behindertes Kind zu bekommen deutlich reduzieren. Das Risiko eines chromosomal geschädigten Kindes besteht bei jeder Schwangeren und nimmt mit dem Alter der Mutter deutlich zu.
Die häufigste Chromosomenstörung ist das Down-Syndrom (=Trisomie 21), auch Mongolismus genannt.
Der so genannte Triple Test ist eine spezielle Blutuntersuchung, bei der 3 Blutwerte aus dem mütterlichen Blut im Labor bestimmt und mit dem Alter der Mutter in einem Computerprogramm korreliert werden. Er wird in der Regel in der 14/15. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Diese spezielle Blutuntersuchung macht es möglich, das Risiko für einen Neuralrohrdefekt (=offener Rücken), bestimmte genetische Erkrankungen wie Trisomie 21 (Down-Syndrom – „Mongolismus“) und Trisomie 18 einzuschätzen. Bei einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer der genannten Erkrankungen sollte diese festgestellte Risikoerhöhung durch weitere Maßnahmen abgeklärt werden.
Dieser Test ist kein Bestandteil der Mutterschaftsrichtlinien und wird von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen.
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