In der ca.- 22. Schwangerschaftswoche kann die Untersuchung der mütterlichen Gefäße mittels Farbdoppler eine evtl. sich erst gegen Ende der Schwangerschaft entwickelnde EPH-Gestose („Schwangerschaftsvergiftung“ – einhergehend mit Erhöhung des mütterlichen Blutdrucks – vergesellschaftet mit verschiedenen Organmanifestationen bis hin zu Krämpfen der Mutter) früherkennen. Dem kann dann mit Medikamenten vorgebeugt werden.

Weiterführende differenzierte Ultraschalluntersuchung inkl. Farb-Doppler-Untersuchung zum Ausschluss grober Organstruktur-Störungen bei Nicht-Risiko-Schwangerschaften.

Eine sehr wichtige Untersuchung ist die Farb-Doppler-Untersuchung zur Aufdeckung einer möglichen fetalen Unterversorgung (gemeint ist die Versorgung des Kindes mit Nährstoffen und Sauerstoff).

Diese Untersuchungen erhöhen die Sicherheit der Vorsorgeuntersuchungen im letzten Drittel der Schwangerschaft.

Diese Untersuchungen sind nicht Bestandteil der Mutterschaftsrichtlinien und werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen.

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